Das freundliche Gesicht des Faschismus: Die AfD vor der Landtagswahl

Freundlich trifft weniger freundlich: Ulrich Siegmund zwischen seinen Fraktionskollegen Hans-Thomas Tillschneider und Oliver Kirchner | Foto: Presseservice Rathenow

23. August 2026, auf der Festwiese in Quedlinburg. Der dauerlächelnde AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat hier im Rahmen des Wahlkampfendpurts zu einer „Simson-Ausfahrt” durch den Harz geladen. Mehrere tausend Menschen haben sich versammelt, um „ihrem Ulli” zuzujubeln. Nach einem Bühnenprogramm, bei dem der Bundestagsabgeordnete Leif-Erik Holm und Querdenken-Musiker Estaban Cortez auftreten, formiert sich unter blauen Abgasschwaden der Moped-Korso.

Vorneweg fährt ein Militär-Jeep mit den Chefs von Siegmunds Sicherheitsteam Guards United. Auf der Ladefläche haben sich drei Kameraleute des Filmkunstkollektivs postiert, die den Auftritt mit den gewohnten Hochglanzbildern in Szene setzen sollen. Gemeinsam mit Personenschützern vom LKA bahnen weitere Security-Mitarbeiter dem Tross den Weg durch die Menschenmenge. Im Mittelpunkt steht der in alle Richtungen freundlich grüßende Siegmund mit seiner blauen Schwalbe, Holm und Landeschef Martin Reichardt fahren hinterher. Die zahllosen Pressevertreter:innen und Ulli-Fans werden gleichermaßen teils rabiat zur Seite geschubst. So geht das für einige hundert Meter. „Wahnsinn, was hier los ist”, jubelt der Kameramann des rechten Youtube-Kanals Utopia TV und grüßt die Vertreter anderer „Alternativmedien” am Straßenrand.

Die Inszenierungs-Maschine der AfD, die mit Ulrich Siegmund unter dem Titel „Vision 2026” antritt, läuft inzwischen wie geölt. Ihr Auftrag: Das schlechtgelaunte, offen extrem rechte Wahlprogramm der Partei mit positiver Energie verkaufen, bloß nicht zu genau auf das dubiose Partei-Personal, die zahlreichen Finanzierungslücken und rechtswidrigen oder schlicht nicht umsetzbaren Versprechungen eingehen. Stattdessen: Sommer, gute Laune, Selfies mit „Ulli”.

Siegmunds Sicherheitsteam ist nicht nur rein für die Absicherung der zahlreichen AfD-Veranstaltungen verantwortlich. In Quedlinburg übernahm dessen Chef Fabian Pomplun gleich die Organisation der Simson-Ausfahrt. Folgerichtig, denn im Harz kennt Pomplun sich aus, hier ist der Sitz der offiziell in Ismaning bei München angemeldeten Firma Guards United, die er gemeinsam mit seinem Bruder Sandro Pomplun führt. Bekanntheit erlangte Fabian Pomplun in der Vergangenheit vor allem als „Bodyguard“ von Arnold Schwarzenegger bei dessen Besuchen in Deutschland und Österreich, die er mit dem Guards-United-Team absicherte. Weniger rühmlich: 2019 wurde Pomplun in München wegen Verstößen gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Er hatte unter anderem illegal eine Uzi-Maschinenpistole, drei halbautomatische Waffen und über tausend Schuss Munition gehortet1. Eine illegale Waffe wurde vergraben im Garten seines Ferienhauses in Allrode (Harz) gefunden. gefunden2. 2022 kam es zu einer weiteren Verurteilung zu fast 5 Jahren Haft: Pomplun hatte knapp eine Million Euro Steuern hinterzogen3.

Gemeinsam mit Patrick Niewerth, der ebenfalls zum Sicherheitsteam der AfD gehört, betreiben4 die Pomplun-Brüder den „Zeltpalast Harz“ in Wernigerode, wo u.a. Kampfsportveranstaltungen durchgeführt werden.

In der Vergangenheit war der Kickboxer Niewerth nach eigenen Angaben Schießleiter beim Bund der Militär- und Polizeischützen (BDMP), heute gehört er dem Vorstand des Schießleistungsgruppe Wernigerode 2016 e.V. an.

Während Ulrich Siegmund lächelnd durchs Land zieht, sorgen diverse AfD-nahe, sich als „Presse” ausgebende, Livestream-Aktivisten, die ihm in den letzten Wochen des Wahlkampfs kaum von der Seite weichen, dafür, dass jeder auch mäßig besuchte Hinterland-Wahlkampftermin im Internet tausende Zuschauer:innen erreicht. Nebenher erfüllen diese auch die Funktion, anwesende Vertreter:innen der „Systempresse” zu belästigen und deren Arbeit zu behindern. Der Youtuber Matthäus Westfal alias „Aktivist Mann” trieb es dann aber selbst der AfD zu weit: Nach einem Rempler gegen ein Team von SPIEGEL TV und der Behauptung er selbst sei von diesem angegriffen worden – eine Masche, die Westfal schon in den Wochen zuvor wiederholt versuchte – gab es wohl Ärger mit der Partei. Westfal gelobte Mäßigung5. Neben Westfal sind vor allem Utopia TV um Sandra Gabriel und Sebastian Weber alias Weichreite TV fast täglich im AfD-Einsatz.

Völkische Bildermaschine

Was die Aktivisten der Identitären Bewegung (IB) seit über 10 Jahren in ihren eigenen Strukturen wie auch im Dienst der AfD einstudieren konnten, läuft hier zur Höchstform auf: die Produktion ikonischer Bilder, maximale Selbstinszenierung. Schon 2016 hatten IB-Leute um Martin Sellner etwa einen Spot für den Landtagsabgeordneten Daniel Roi aufgenommen. Diverse Aktivisten waren seitdem im Dienst der Partei tätig, ob mit der Erledigung einzelner Aufträge oder direkt in Festanstellung bei Fraktionen oder Abgeordneten. So wuchsen sowohl der Technik-Pool als auch das Wissen, das kontinuierlich an junge Aktivist:innen weitergegeben wurde. 2021 gründete sich als formale Struktur dafür der Filmkunstkollektiv e.V..

Heute schaffen die Aktivisten es, den Wahlkampf der AfD gleich für mehrere Auftraggeber parallel abzudecken und so ein Scheinbild einer rechten Medienvielfalt zu erzeugen. Während ein Teil offiziell im Dienst der Partei tätig ist, werden Veranstaltungen für das 2023 kurzzeitig verbotene Compact Magazins durch den Vereinsvorstand Paul Klemm begleitet,der seine Szene-Karriere 2019 bei der IB-Ortsgruppe Kontrakultur Halle begann. Auch die deutschen Strukturen des österrichischen Senders AUF1, der regelmäßig aus dem Wahlkampf berichtet, wurden von Mitgliedern des Filmkunstkollektivs aufgebaut.

Relevanter als die offensichtliche Verbindung zur IB ist beim Filmkunstkollektiv aber dessen Verwurzelung in den weit verzweigten völkischen Familiennetzwerken.

Karl-Hermann Ascher weicht als wichtigster Fotograf nicht von Siegmunds Seite. Der Mittzwanziger, aufgewachsen in Tschechien, Österreich und Brandenburg, entstammt einer „kreativen” Familie: Schon der Vater Reinhard Ascher betrieb Anfang der 2000er Jahre im tschechischen Ostrava eine Druckerei, in der Publikationen für diverse neonazistische Verlage hergestellt wurden. Nach dem Umzug ins brandenburgische Königs-Wusterhausen konnte sich die Familie auch in der örtlichen Szene gut vernetzen. Um 2019 arbeitete Karl-Hermann Ascher für die neonazistische Modemarke Erik&Sons und zeigte sich hierbei eng mit dem Betreiber Udo Siegmund, reiste sogar mit diesem in die Türkei. Auch weitere Familienmitglieder sind in der Szene aktiv: Mit dem jüngsten Bruder Hans-Ulrich besuchte Ascher etwa Veranstaltungen der AfD, Bruder Reinhard-Heinrich nahm 2020 an einer Querdenken-Demonstration in Leipzig teil. Schwester Karoline-Ingeborg präsentiert im Internet ihre selbst gemachten Holzarbeiten mit heidnischen Symboliken, wie sie in völkischen Familiennetzwerken und auch Kreisen der verbotenen Artgemeinschaft Anklang finden, darunter etwa einen Kerzenleuchter in Form einer Irminsul.

Am stärksten im Verein vertreten ist die neonazistische Sippe Nahrath. Das bekannteste Gesicht des Filmkunstkollektivs ist hier sicherlich Simon Kaupert, der von der NPD-Jugend JN zur IB stieß. Er ist verheiratet mit Wiebke Nahrath, politisch aufgewachsen in der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ), die 2009 verboten wurde und das Ziel verfolgt hatte, eine neonazistische Elite heranzubilden. Bereits ihr Vater Dirk Nahrath6 war „Gauleiter” für Unterfranken der zuvor ebenfalls verbotenen Wiking-Jugend und später HDJ-Funktionär gewesen. Er ist eines von sieben Gründungsmitgliedern des Filmkunstkollektiv e.V., zu denen auch Gudrun Nahrathund deren Partner Constantin Pätzold zählen.

Teil des Teams bei der „Simson-Tour” in Quedlinburg war zudem Sunhild Nahrath, eine weitere Tochter von Dirk Nahrath. Sie durfte als Kamerafrau auf dem Fahrzeug von Guards United vor Ulrich Siegmunds Moped herfahren. Die völkische Aktivistin ist beim Jugendbund Jungadler aktiv, gegen den derzeit wegen Weiterführung der HDJ ermittelt wird. Schon ihr leiblicher Großvater Adolf Fröhlich hatte ein Faible für die „Filmkunst”: Er war ab 1971 Vorsitzender des neonazistischen Vereins Freundeskreis Filmkunst (später Norddeutscher Kulturbund)7, welcher für sein Publikum regelmäßig indizierte Werke aus der NS-Zeit aufführte.

Die Flexibilität des Filmkunstkollektivs zeigt sich auch an Lucas Wenzel: Der IB-Aktivist ist nicht nur im Dauereinsatz für Ulrich Siegmund unterwegs, sondern produziert auch Videos für die neonazistische Kleinpartei Freie Sachsen. Fotos zeigen ihn wiederholt als Kameramann für den aus dem Dortmunder „Nazikiez” nach Sachsen zugezogenen Michael Brück, etwa bei einer Jubiläumsfeier der Partei im Februar 2026.

Dorian Schubert ist vielfältig im Wahlkampf tätig. Der MDR berichtete im August, Schubert sei bei der Landesgeschäftsstelle als Verantwortlicher für die Partei-Webseite angestellt, auf ausdrücklichen Vorschlag von Ulrich Siegmund. Fotos zeigen ihn aber auch an einem Stand der Partei beim Sachsen-Anhalt-Tag in Bernburg und hinter den Kulissen des großen Wahlkampfauftakts in Magdeburg im Kreis des Filmkunstkollektivs. Das Gründungsmitglied von Kontrakultur Halle blickt auf eine lange Szene-Karriere zurück, die ihren Anfang bei den neonazisischen Freien Kräften Lörrach und der JN nahm. Engen Kontakt hatte Schubert dort etwa zu dem Bombenbauer Thomas Baumann, der einen Anschlag auf ein linkes Zentrum in Freiburg (Breisgau) geplant hatte. In Chatprotokollen, die im Rahmen des Verfahrens gegen Baumann bekannt wurden, schrieb Schubert etwa an diesen:

Glaub mir, wenn die Zeiten es erfordern, geh ich auf Barrikade — combat 18.

Dorian Schubert

Während seiner Zeit bei der IB in Halle griffen Schubert und Mario Müller 2017 bewaffnet mit Baseballschläger, Pfefferspray und DDR-Polizeimontur Zivilpolizisten vor dem Haus in der Adam-Kuckhoff-Straße an. Schubert wurde dafür freigesprochen, Müller zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Später betrieben die beiden laut eines Berichts von Correctiv gemeinsam den Account Dokumentation Linksextremismus, auf dem Linke geoutet wurden8. Auch heute verheimlicht Schubert seine Radikalität nicht – selbst in innerparteilichen Auseinandersetzungen wird reichlich ausgeteilt. So etwa gegen den Europa-Abgeordneten Maximilian Krah, der nach Kritik an Martin Sellners Aussagen zur „Remigration” bei den IB- und Schnellroda-nahen Akteuren in Ungnade gefallen war. Während einer Reise Krahs in die Türkei bezeichnete Schubert diesen als „Türkenfreund Krah”, teilte ein KI-generiertes Bild von ihm als Dönerverkäufer unter dem Schriftzug „Alles für Döner“ und fragte, ob er „HIV positiv” sei. Auch gegen den schwarzen AfD-Politiker Serge Menga teilte Schubert regelmäßig rassistisch aus, schrieb etwa in einer Anspielung auf dem Film Citizen Vigilante, in dem Migranten ermordet werden: „Citizen Vigilante oder Serge Menga. Which way, AfD?“.

Zahlreiche weitere Personen aus dem Umfeld von IB und AfD-Parteijugend sind regelmäßig für das Filmkunstkollektiv im Einsatz, darunter etwa Dennis Braun, Sophie Elli Wolfram, Jannis George, Phil Friedrich und Clarissa Stark. IB-Aktivisten um George offenbarten im Sommer 2026 bei einer gemeinsamen Reise auch ihren tief sitzenden Antisemitismus: Ein auf Instagram veröffentlichtes Video zeigt die vergnügte Gruppe beim Trinken von Blut aus Weingläsern. Davor ein eingespieltes Video einer Influencerin mit den Worten: „Wusstest du, dass Juden kein Blut trinken dürfen?“.

Praktisch bereitet sich die IB derweil auf die Zeit nach einer „Machtübernahme“ vor: Schon im Mai 2026 registrierte Martin Sellner den deutschen Ableger seines neuen Institut für Remigration Martin Sellner (NGO) als Unternehmensgesellschaft mit Sitz in Magdeburg. Als Geschäftsanschrift dient das IB-Zentrum in Chemnitz, Unternehmenszweck: Die Analyse, Aufbereitung, Dokumentation und Vermittlung gesellschaftlicher, demografischer, migrationspolitischer, kulturpolitischer und wirtschaftlicher Zusammenhänge“. Ende August veröffentlichte das selbsternannte Institut“ dann auch schon sein erstes policy paper“: das Pamphlet zur Landesremigration“ in Sachsen-Anhalt soll einer AfD-Landesregierungen Handlungsmöglichkeiten für massenhafte Abschiebungen aufzeigen.

Das Schattenkabinett

Viel berichtet wurde bereits über das AfD-Personal, das sich aus der verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) rekrutiert. Patrick Harr, der ehemalige Leiter der „Abteilung Beschaffung“ der HDJ gilt als rechte Hand Siegmunds und Kopf hinter dessen Kampagne. Sein Chef bezeichnete ihn vor Journalist:innen schon als „das Uhrwerk der Partei“. Harr könnte bei einem Wahlsieg der AfD Chef der Staatskanzlei werden. Auch die Fraktionsmitarbeiter Eric Kaden, Felix Willer und dessen Bruder Laurens Nothdurft waren in der HDJ aktiv.

Nothdurft ist ehrenamtlicher Ortsbürgermeister von Roßlau und vertrat als Rechtsanwalt des Compact-Magazin im Verfahren um dessen Verbot. Seine Kinder sollen im Jungadler aktiv sein, gegen den wegen Weiterführung der HDJ ermittelt wird. Als Ortsbürgermeister und auch im Wahlkampf zeigte er sich immer wieder eng mit der lokalen Neonazi-Größe Alexander Weinert. Der Fraktionskollege Nothdurfts im Dessauer Stadtrat, Rene Diedering, bewegt sich dabei schon seit Jahren im Umfeld Weinerts, besuchte noch im Februar 2026 gemeinsam mit diesem den neonazistischen Dresdener „Trauermarsch“9.

Befreundet scheint Nothdurft ausgerechnet mit einem auch in der AfD umstrittenen Mann, der in seiner Zeit als Referent der AfD-Landtagsfraktion auch dem Sprecher für Gesundheit, Ulrich Siegmund, unterstellt war. Kurz nachdem Michael Volker Schuster 2019 die Fraktion verlassen hatte, wurde bekannt, dass er 2015 gemeinsam mit anderen Mitgliedern seiner Leipziger Burschenschaft Germania geplant hatte, im Falle eines angeblich bevorstehenden „Rassenkriegs” ein Dorf in Sachsen unter Kontrolle zu bringen. Geleakte Chatprotokolle verrieten auch die Stimmung unter den AfD-Mitarbeitern, die Schuster als „ausgelassen hitleristisch” beschrieb. Über die Abgeordneten und somit auch seinen Vorgesetzten Siegmund wusste er wenig gutes zu berichten, bezeichnete diese gegenüber einem Chemnitzer Neonazi als „dumm und faul”10.

In einer möglichen Landesregierung der AfD wird Laurens Nothdurft als Staatssekretär im Justizministerium gehandelt.

Von der Liste für Siegmunds Regierungskabinett, die angeblich weitgehend vollständig vorbereitet sein soll, dringt bewusst nur wenig nach außen. Ein Name fällt aber immer wieder, der von Hans-Georg Maaßen. Der ehemalige Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz hatte im Oktober 2025 seine vorherige Partei WerteUnion verlassen. Im Dezember des Jahres zeigte er sich beim Weihnachtsempfang der Landestagfraktion erstmals eng mit Vertretern dern Landes-AfD, besuchte dann im Sommer auch den Wahlkampfauftakt in Magdeburg. Gehandelt wird er offenbar für den sensiblen Posten des Innenministers. Das passt, macht Maaßen doch immer wieder vor allem den Kampf gegen Antifascht:innen zu seinem Thema.

Dauergast im Landtagswahlkampf ist mittlerweile auch Maaßens Kumpane Michael Kuhr. Der bekannte Berliner Türsteher und Ex-Kickboxprofi hatte zuvor gemeinsam mit Maaßen die WerteUnion verlassen.

Die Kandidaten

Am 27. August 2026 kam es zu 15 Hausdurchsuchungen in 5 Bundesländern unter Federführung der Staatsanwaltschaft Halle. Der Vorwurf: Verstöße gegen das Vereinigungsverbot, konkret die Weiterführung der 2023 verbotenen Artgemeinschaft – Germanische Glaubensgemeinschaft. Anlass für die Ermittlungen war eine Sonnenwendfeier, die am 20. Juni 2026 auf dem Hof des AfD-Kandidaten Simon Lansmann stattgefunden hatte. Die Polizei hatte dort laut eines Berichts des SPIEGEL diverse Anhänger der Organisation festgestellt, und neben ihnen auch den AfD-Kreisvorsitzenden und Landtagskandidaten Sebastian Koch11. Bei beiden fanden dann im August auch Durchsuchungen statt. Im Interview mit Compact-Reporter Paul Klemm stellten sie sich daraufhin als Opfer einer politischen Kampagne im Vorfeld der Wahl dar. Zuvor hatten bereits am Morgen der Neonazi Michael Brück bei Compact und sein Kamerad Alexander Deptolla bei Harz verteidigen zuerst über die Maßnahmen berichtet. Laut eines Berichts der Volksstimme waren Teile der Beschuldigten zudem bereits vorgewarnt: In internen Chats habe es auch Informationen zum Zeitpunkt der Durchsuchungen gegeben12.

Simon Lansmann tritt als aussichtsreicher Direktkandidat im Wahlkreis 1 und auf Platz 19 der Landesliste für die AfD an. Seine Nähe zur Artgemeinschaft überrascht nicht: Seine Lebensgefährtin Doreen Dahl, mit der er sich auch gelegentlich im Wahlkampf zeigte, ist die seit Jahrzehnten in der neonazistischen Szene verwurzelt. Bereits Anfang der 2000er Jahre rechneten Behörden sie dem verbotenen Blood&Honour-Netzwerk zu, in dem ihr damaliger Partner, der spätere Hell’s Angel Hannes Franke, eine herausragende Rolle spielte. Dahl war zu dieser Zeit einer der Herausgeberinnen des neonazistischen Fanzines Bifröst, in dem „heidnisch-germanische” Themen besprochen, aber etwa auch von Blood&Honour-Konzerten und Veranstaltungen der Artgemeinschaft berichtet wurde. Später stand sie selbst auf einer Mitgliederliste der Artgemeinschaft, ist bis heute in Gardelegen als Heilpraktikerin tätig und wendet dort etwa Methoden der lebensgefährlichen rechtsesoterischen Germanischen Heilkunde an.

Laut Bericht des SPIEGEL nahmen Lansmann und Dahl auch an einem neonazistischen Liederabend anlässlich des Questenfestes in Questenberg (Südharz) teil. Zu der Veranstaltung lädt jedes Jahr Michael Hoffmann alias „Andi Hoffnung” von der Dresdener Volksliedertafel ein, unter den Gästen sind Holocaustleugner wie der selbsternannte „Volkslehrer” Nikolai Nerling und Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet. Anwesende sollen dabei auch das Lied „Unser Führer” von Weißer Arischer Widerstand gesungen haben, der Text: „Adolf Hitler, unser Führer, Adolf Hitler, unser Held. Adolf Hitler war der größte Revolutionär der Welt.”

Gemeinsam bewohnen Lansmann und Dahl den abgelegenen Hof Drögemühle im Gardelegener Ortsteil Ipse. Nach eigener Aussage veranstalten sie dort bereits seit Jahren völkische Feiern.

Zeugnisse davon finden sich auf sozialen Medien von Sebastian Koch. Der Direktkandidat im Wahlkreis 2, der auch auf Platz 8 der Landesliste steht, ist bekanntermaßen seit etwa 20 Jahren fester Bestandteil der neonazistischen Szene in der Altmark. Auch nach seiner Übernahme des Kreisvorsitzes der AfD im Jahr 2018 blieb er seinem politischen Umfeld treu, integrierte dieses sogar teilweise in die Partei.

Entlarvend ist dazu eine Aussage Kochs in einem Podcast der Parteijugend Generation Deutschland, wo er seine Arbeit als AfD-Kreisvorsitzender als Kontinuität zum Aufwachsen in der Szene beschreibt:

„Ich bin so groß geworden in einer Gemeinschaft. Das heißt, ich hatte damals auch Leute, die älter waren, die schon vernetzt waren, die sich um uns junge Leute gekümmert haben. So bin ich groß geworden und ich hab mir damals schon geschworen: wenn ich möglicherweise irgendwann mal an so einer Position bin, dann möchte ich das, was ich erlebt habe, gerne weitergeben. Und jetzt haben wir mittlerweile Möglichkeiten, die dem, was früher möglich war, übersteigen, und das würde ich einfach gerne zurückgeben, in der Hoffnung, dass aus dieser Gemeinschaft jemand erwächst, der vielleicht in 10, 15 Jahren das wiederholt, was ich jetzt mache, und so geht’s immer weiter.“

Sebastian Koch

Was rechte Jugendarbeit bedeutet, zeigte sich auch im Jahr 2016, als Koch mit weiteren Neonazis aus der Altmark zu einer sogenannten „Demoschulung“ des Rechten Plenum Chemnitz reiste13. Fotos zeigen Koch, zu diesem Zeitpunkt bereits seit über 2 Jahren AfD-Mitglied, bei der Anreise in einem Shirt der Freien Nationalisten Altmark-West (FNAW). In einem vom Rechten Plenum veröffentlichten Video ist dann zu sehen, wie Koch neben z.B. Personen mit „I love NS“-Shirt den Straßenkampf trainiert: Mit Knüppel, Feuerlöscher und simuliertem Pfefferspray. In der Lokalpresse hatte Koch zuletzt behauptet, die Fotos von ihm bei dem Treffen seien „Fotomontagen“14.

Propagandavideo von der „Demoschulung“ des Rechten Plenum Chemnitz: Neonazis üben zu Musik der National Socialist Hardcore-Band Green Arrows den Straßenkampf. Mittendrin: Sebastian Koch.

Sein Geld verdient Koch u.a. als Mitarbeiter des altmärkischen Europaabgeordneten Arno Bausemer, der kürzlich mit einem Angriff mit Baseballschläger auf einen 14-jährigen und eine anschließende Alkoholfahrt auf sich aufmerksam machte. Nach eigenen Angaben hat der Kreisverband Altmark-West unter Kochs Führung mittlerweile die Marke von 400 Mitgliedern erreicht.

Ein Gruppenfoto von einem Festivalbesuch bei der rechten Band Weimar im August 2025 zeigt Koch in seinem privaten Umfeld. Arm in Arm posiert er dort mit seinem Bruder Florian Koch, der ein T-Shirt der Rechtsrockband Blutzeugen trägt. An der Pavillonwand im Hintergrund ist eine Flagge mit dem Logo der Kameradschaft Kommando Werwolf (KSKW) befestigt, in der auch Florian Koch Mitglied ist. Ein weiteres Mitglied steht weiter links: Michael Hille trägt ein Shirt der Band Exzess. Die Kameradschaft ist in der Altmark und in Brandenburg aktiv, zeigt sich aber kaum in der Öffentlichkeit. In Gardelegen dürften ihr nur eine Handvoll Personen angehören. Bei einem seltenen Auftritt 2023 zeigten sich die Mitglieder zur Beerdigung des Schlagzeugers Christian Dürre, der etwa bei Frontfeuer und Die Lunikoff Verschwörung gespielt hatte. An der Grabstätte fand sich danach ein Kranz mit der Aufschrift „Terrorcrew KSKW”.

Gardelegener Neonazis im Jahr 2018. V.l.n.r.: Fabian Prochorowski, Nico Schuhlowitz, Heiko Winkelmann, Michael Hille, Steffen Schulz, Florian Koch, Sebastian Koch, Michael Zörnig| Screenshot Instagram

Auf einem Bild aus dem Jahr 2018 ist Koch mit Personen aus dem Dunstkreis der Kameradschaft zu sehen. Neben Hille und Florian Koch sind hier auch noch Heiko Winkelmann und Steffen Schulz abgebildet. Dass es sich hier nicht um Zufallsbegegnungen handeln kann, zeigt ein Post von Sebastian Koch selbst: Zu einem Gruppenfoto mit u.a. Florian Koch, Michael Hille und Oliver Stern aus Stendal heißt es: „20 Jahre Kameradschaft”.

Regelmäßig unterlegte Koch selbst Beiträge auf seinem privatem Instagram-Profil mit Musik verschiedener neonazistischer Interpreten wie Confident of Victory, Ewiger Sturm oder Übermensch. Auch bei dem von Koch organisierten „patriotischen Sommerfest” im Gardelegener Ortsteil Roxförde, das Jahr für Jahr hunderte Gäste in die Altmark zog, traten wiederholt neonazistische Musiker in Erscheinung, 2023 etwa der Liedermacher Björn Pessel alias Visionär. 2025 zählte der Hammerskin Philipp Neumann alias Phil von FLAK, Mitglied im Bundesvorstand der Partei Die Heimat (ehem. NPD) zu den Gästen des Festes, bei dem zeitgleich ein „Kreuz ohne Haken” der zivilgesellschaftlichen Initiative „Beherzt” im Lagerfeuer verbrannt wurde.

Keineswegs handelt es sich bei den neonazistischen Aktivitäten von Sebastian Koch und Simon Lansmann in der Altmark um Einzelfälle. Genauer ist es dem Kreisverband gelungen, Teile der Szene in die Partei zu integrieren.

Auf einem Foto aus dem Frühjahr 2026 posieren Sebastian Koch und der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Korell aus Klötze mit Kay Schweigel. Das offenbar von Schweigel aufgenommene Selfie veröffentlichte Koch auf seinem privaten Instagram-Profil. Schweigel ist President des Hell’s Angels MC Altmark, einem Charter der berüchtigten Rocker-Organisation, das für sein Personal aus der neonazistischen Szene bekannt ist. In der Vergangenheit war Schweigel eine Führungsfigur der Freien Nationalisten Altmark-West (FNAW), welche auch lange politische Heimat von Sebastian Koch waren. 2022 stand Schweigel vor Gericht, weil er einem afghanischen Asylbewerber zwei Mal in den Rücken gestochen haben soll – versuchter Totschlag. Freigesprochen wurde er, nachdem ein anderer „Angel“ als Zeuge auftrat und aussagte, er habe dem Mann aus Nothilfe mit einem Messer in der Hand „in den Rücken geboxt“. Landtagskandidat Fabian Lüdecke (Listenplatz 32) trat bei einer „Bench Press Challenge“ der Hell’s Angels Altmark 2022 als Kampfrichter auf. Im von ihm und Korell geleiteten Kampfsport Klötze e.V. sind weitere Neonazis und Personen aus dem Angels-Umfeld aktiv, u.a. mit Chris Appelt auch der redselige Zeuge aus dem Prozess gegen Schweigel15.

In der Nacht zum 02. September 2026, knapp eine Woche nach den Razzien bei u.a. Simon Lansmann und Sebastian Koch in Gardelegen und wenige Tage vor der Landtagswahl brannten in der Stadt die Räume des soziokulturellen Kulturwerk Ost und des benachbarten Jugendclub Mood vollständig aus.

IB-Umfeld in den Landtag

Halle (Saale) war lange bekannt als Hochburg der Identitären Bewegung (IB). Das „Hausprojekt”, in dem auch Hans-Thomas Tillschneider (Listenplatz 3 und Wahlkreis 32) ein Büro betrieb, der unter einer möglichen AfD-Regierung als Minister für Kultur und Bildung gehandelt wird, zog Aktivisten aus ganz Deutschland in die Stadt. Der Kern der Ortsgruppe Kontrakultur Halle rekrutierte sich auch aus dem Umfeld der Halle-Leobener Burschenschaft Germania. Neben Martin Sehrndt und Alexander Raue treten in Halle die oft im Doppelpack agierenden Benedikt Weiß (Wahlkreis 36) und Paul Backmund (Wahlkreis 38) als Direktkandidaten an. Beide nahmen erst Ende Mai 2026 gemeinsam am Fackelmarsch der Deutschen Burschenschaft (DB) anlässlich des „Burschentages” in Eisenach teil. Weiß gehört dabei gleich drei DB-Verbindungen an: Der Hamburger Burschenschaft Germania, der Frankonia Erlangen und der Halle-Leobener Germania (HLB). Auch Backmund trug an diesem Tag eine Mütze der HLB, allerdings kein Band. Das deutet darauf hin, dass der Gebäudereiniger kein vollwertiges Mitglied der Verbindung sein dürfte, welche offiziell nur Akademiker aufnimmt. Schon in der Anfangszeit der IB in Halle fiel Backmund allerdings auf: Ein nicht datiertes Foto zeigt ihn gemeinsam mit den Kontrakultur-Kadern Dorian Schubert, Philip Thaler, Till-Lucas Wessels, Florian Müller und Maximilian Stilling hinter einer IB-Fahne. Auch bei einer Störaktion in der Marktkirche in Halle im September 2016 war Backmund beteiligt. Später trat er zwar nicht mehr öffentlich für die IB in Erscheinung, wurde aber etwa bei Reinigungsarbeiten im „Hausprojekt“ gesehen.

Im März 2026 besuchten Backmund und Weiß gemeinsam mit Fabian Jank, der selbst auch in der Vergangenheit bei der IB aktiv war, die rechte Gladiator Fight Series in Teutschenthal16. Die Veranstaltung wurde von der gleichnamigen Gladiator Fight Academy aus Halle (Saale) um die rechten Hools um Theo Weiland, Christopher Henze und Hans Krüger organisiert17.

Einen weiteren Ausflug in die neonazistische Szene unternahm der Burschenschafter Benedikt Weiß im Jahr 2020. Fotos zeigen ihn am 17. Januar in Magdeburg in den Reihen des „Trauermarschs” anlässlich der Bombardierung im 2. Weltkrieg. Zeitweise trug Weiß, der bereits seit 2017 Mitglied der AfD ist, dabei auch eins der Transparente.

Naziaufmärsche

Die Teilnahme an neonazistischen Aufmärschen ist sicherlich kein Ausschlusskriterium für eine Landtagskandidatur. Felix Zietmann (Listenplatz 11 und Wahlkreis 8 – Wolmirstedt) etwa beteiligte sich 2010 und 2011 ebenfalls an „Trauermärschen“ in Magdeburg. In einer Landtagssitzung im April sagte er gerichtet an die SPD die entlarvenden Worte: „Wir müssen nur einmal gewinnen! Sie müssen immer gewinnen!“18

Selbst Daniel Roi (Wahlkreis 28) nahm in den 2000er Jahre an neonazistischen Aufmärschen teil. Fotos aus Dresden 2009 zeigen Roi hinter einem Transparent von „Freien Nationalisten aus Anhalt-Bitterfeld / Dessau-Aken“19. Bereits 2006 hatte er sich an einem Aufmarsch der NPD in Bitterfeld beteiligt.

Parteiintern gelten Roi und sein Kreisverband Anhalt-Bitterfeld eher als Querschläger. Nichtsdestrotrotz zeigt er sich im Wahlkampf einig mit Ulrich Siegmund – wie auch Matthias Lieschke aus dem benachbarten Kreisverband Wittenberg. Anfang Januar 2026 war Lieschke eigentlich aus der AfD-Landtagsfraktion ausgeschlossen worden. Seitdem fraktionsloser Abgeordneter, kandidiert aber wieder auf AfD-Ticket auf Listenplatz 20 und im Wahlkreis 25 (Jessen).

Eifrig im Wahlkampf zeigt sich der im Kreisverband Magdeburg aktive John-Philipp Raila, der erstmals 2024 für die AfD in Erscheinung trat. Im Januar 2026 wählte ihn die Parteijugend Generation Deutschland als Schriftführer in den Vorstand ihres frisch gegründeten Landesverbands. Raila war zuvor jahrelang in der neonazistischen Szene aktiv und mutmaßlich auch Mitglied der NPD wie ihrer Jugendorganisation JN gewesen.

Landtagskandidat Ralf Miegel (Listenplatz 53) zeigte derweil Interesse an der Reichsbürgerszene. Fotos zeigen ihn im Jahr 2023 beim sog. „Treffen der 25+1 Bundesstaaten“ auf dem Domplatz in Magdeburg.

Die Konkurrenz

Auch wenn sich der gesamte Fokus zur Landtagswahl derzeit auf die AfD richtet, ist diese im rechten Spektrum nicht allein. Auch die verschwörungsideologische Basisdemokratische Partei Deutschlands (dieBasis) um Spitzenkandidatin Ines Härtling tritt mit einer eigenen Landesliste an, schafft es dabei aber kaum, Reichweite zu generieren. Auch das rechte Bündnis Deutschland hatte sich urpsprünglich zur Landtagswahl registriert, reichte letztlich aber keine Liste ein. Die rechts-libertäre Kleinstpartei DIE LIBERTÄREN wurde nicht zur Wahl zugelassen. Auffällig: Die sonst zuverlässig auf dem Wahlzettel vertretene Partei Die Heimat (ehem. NPD) verzichtet in diesem Jahr auf eine Kandidatur. Ihre prominenteren Vertreter unterstützen stattdessen in verschiedener Intensität die AfD.

Das Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) flirtet derweil selbst mit den Rechten: Die namensgebende Parteichefin brachte zuletzt ins Spiel, mit ihrer Fraktion einen Ministerpräsidenten Siegmund durch eine Enthaltung im dritten Wahlgang zu ermöglichen. Eigentlich favorisiert sie eine sogenannte „Expertenregierung“. Ihr Vorschlag für ein Ministeramt: der rechte Pandemie-Leugner Stefan Homburg, welcher 2025 wegen Verwendung der verbotenen SA-Parole „Alles für Deutschland“ verurteilt worden war. Nach aktuellen Umfragen würde das BSW die 5-Prozent-Hürde allerdings verfehlen.

Referenzen

Referenzen
1 https://www.mz.de/mitteldeutschland/landkreis-harz/illegale-waffen-in-allrode-harz-leibwachter-von-arnold-schwarzenegger-in-munchen-vor-gericht-3135330
2 https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/muenchen-drei-jahre-knast-fuer-schwarzenegger-bodyguard-62786972.bild.html
3 https://www.sueddeutsche.de/muenchen/bodyguard-wiesn-schwarzenegger-gericht-1.5653350
4 https://www.northdata.de/Guards%20United%20-%20Verwaltungs%20GmbH,%20Quedlinburg/Amtsgericht%20Stendal%20HRB%2030069
5 https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101403280/afd-wahlkampf-streamer-bruellt-spiegel-team-an-siegmund-betont-regeln.html
6 https://rheinmain-rechtsaussen.org/glossar/nahrath-dirk-und-ursula/
7 http://www.antira.de/organisationen/filmkunst.html
8 https://correctiv.org/aktuelles/neue-rechte/2024/01/17/geheimtreffen-in-potsdam-afd-mitarbeiter-bruestet-sich-mit-gewalt/
9 https://bsky.app/profile/lsa-rechtsaussen.net/post/3licikxejbc2e
10 https://taz.de/taz-Recherche-zu-rechtsextremen-Preppern/!5688563/
11 https://www.spiegel.de/politik/deutschland/sachsen-anhalt-so-extrem-sind-die-afd-kandidaten-a-16bb506a-1872-40d2-9fe0-dab33d8e7471
12 https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/landespolitik/razzia-bei-afd-landtagskandidaten-koch-und-lansmann-4309006
13 https://www.instagram.com/jedesjahrimsommer/p/Dc0jb5lDJbP/
14 https://www.volksstimme.de/lokal/gardelegen/afd-sebastian-koch-demoschulung-chemnitz-3898773
15 https://www.jedesjahrimsommer.net/2025/02/19/kampfsportverein-von-afd-kandidat-korell-werden-hier-rechte-gewalttater-ausgebildet/
16 https://periskop.noblogs.org/post/2026/03/15/gladiator-fight-series-durchgefuehrt-ein-potpourri-extrem-rechter-lebenswelten/
17 https://periskop.noblogs.org/post/2026/03/02/neonazis-und-rechte-hooligans-auf-der-premiere-der-gladiator-fight-series/
18 https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/plenum/wp8/112stzg.pdf
19 https://www.mz.de/mitteldeutschland/sachsen-anhalt/seite-an-seite-mit-extremisten-afd-politiker-daniel-roi-im-kreis-von-neonazis-1571883